
07.11.25 –
Die Anforderungen an unsere Stadt steigen kontinuierlich. Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, soziale Infrastruktur, Klimaschutz und die Modernisierung der Verwaltung sind unverzichtbar.
Gleichzeitig führen unbeeinflussbare Preissteigerungen bei Energie, Personal und Baukosten zu Mehrbelastungen, während wichtige Einnahmequellen wie der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer oder die Landeszuweisungen stagnieren.
Das heißt: Ein strukturelles Defizit lässt sich nicht mit kurzfristigen Einsparungen oder Einmal-Effekten beheben. Wir brauchen eine konsequente, langfristige Finanzstrategie.
1. Einnahmen stärken:
2. Ausgaben prüfen und steuern:
3. Digitalisierung und Effizienz:
Ein strukturelles Defizit lässt sich nicht allein durch Verwaltungshandeln beseitigen. Kommunen dürfen nicht für Aufgaben zahlen müssen, die sie nicht beschlossen haben, sondern die ihnen von Bund oder Land übertragen werden (Konnexitätsprinzip). Der Gemeinderat muss politische Schwerpunkte und Prioritäten setzen. Dies muss gut kommuniziert werden. Dabei helfen transparente Beteiligungsverfahren. So wird Akzeptanz für unpopuläre, aber notwendige Entscheidungen geschaffen.
Die Konsolidierung unseres städtischen Haushalts ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir Grüne stehen für eine Finanzpolitik, die Verantwortung mit Zukunftsorientierung verbindet: solide, nachhaltig und sozial ausgewogen.
Nur wenn wir heute konsequent handeln, können wir auch morgen in Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität investieren und Böblingen als lebenswerte Stadt für alle erhalten.
Ihre
Hannah Behm
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
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