08.11.24 –
Dieser soll als zentrale Anlaufstelle für alle Einwohner*innen den Zugang zu Informationen und Behördengängen erleichtern und barrierefreie, niederschwellige Unterstützung bieten. So haben alle Einwohner*innen die Möglichkeit, gut miteinander in Böblingen zu leben. Denn es geht nicht nur um das Ankommen, sondern auch um das Bleiben und das Leben in Böblingen. Insofern ist der „Wir-Punkt“ für alle Menschen in Böblingen gedacht, auch für die, die schon lange hier leben.
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in der vieles in Frage gestellt wird. Wir erleben, wie Dinge, die für uns vor Kurzem noch selbstverständlich gewesen sind, es plötzlich nicht mehr sind. Klimawandel, rasche Veränderungen der Arbeitswelt, Bedrohung unserer demokratischen Werte sorgen für Verunsicherung. Die richtige Antwort darauf kann nur sein, aktiv zu werden. Wir müssen miteinander reden, uns auseinandersetzen, auch mit der Meinung anderer. Es ist wichtig, dass wir unsere Meinung offensiv vertreten, respektvoll miteinander umgehen und gemeinsam nach Lösungen suchen. In der Präambel des Integrationsplans hat sich der Gemeinderat deshalb zu einer solidarischen Stadtgesellschaft mit unterschiedlichen Identitäten bekannt.
Die wichtigsten Handlungsfelder für das Zusammenleben – so haben es die Beteiligten am Integrationsplan herausgefunden – sind Bildung, Sprache und Soziales, die im Wir-Punkt gebündelt werden können.
Demokratie muss erlernt werden, am besten schon in der Familie und im Kindergarten. Da die Bundesförderung Ende dieses Jahres ausläuft, fordern wir in einem unserer insgesamt fünf Haushaltsanträge die Fortsetzung der Förderung von nachweislich nachhaltigen Demokratieprojekten in Kitas und der Stadtbibliothek. Wir sind der Meinung, dass Projekte wie z. B. „Demokratini Bambini“ für Kita-Kinder oder „RUCKI“ und „Demokratieregal“ in der Stadtbibliothek unbedingt fortgeführt werden sollten. Mehr zu diesen Projekten finden Sie auf der Webseite bibliothek.boeblingen.de.
Unsere weiteren vier Haushaltsanträge befassen sich im Übrigen mit dem Straßenbau, dem Radverkehr und dem ÖPNV.
Ein zusätzlicher neuer Aspekt in diesem Netzwerk ist die Idee des Vielfaltsbüros, welches unsere Fraktion sehr begrüßt. In ihm könnten sich die Beauftragten für Integration, Gleichstellung und Menschen mit Behinderungen vernetzen, um gemeinsam mit Synergie-Effekten noch mehr für die Bürgerschaft zu erreichen.
Ihre
Hannah Behm und Kerstin Froese
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Kategorie
Gemeinderat
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